Über uns Der Deutsche Schäferhund Welpen und Junghunde Hundeausbildung Kontakt Impressionen Links
Startseite Der Deutsche Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund


Kontakt Impressum

Entstehungsgeschichte des Deutschen Schäferhundes

Mensch und Wolf - ein gemeinsamer Weg

Vor Tausenden von Jahren lebten Menschen und Wölfe in ähnlichen sozialen Strukturen. Sie ähnelten sich auch in der damals wichtigsten Sache, in der Art Nahrung zu beschaffen, mehr noch, sie teilten sich die gleichen Beutetiere. Menschen wie auch Wölfe hatten gelernt, dass man in einer Gruppe wesentlich erfolgreicher überleben kann als ein Einzelner.

Dadurch, dass Mensch und Wolf, im Grunde Nahrungskonkurrenten waren, gab es zwei Alternativen. Man versucht die Konkurrenz auszuschalten oder man entscheidet sich für eine Zusammenarbeit, in der jeder mit seinen spezifischen Fähigkeiten dazu beiträgt, das Überleben erfolgreicher zu gestalten.

Dem damaligen Menschen ist diese Erkenntnis hoch anzurechnen, dem Wolf ist hoch anzurechnen, dass er so intelligent war, zu erkennen, dass ihm diese Zusammenarbeit Gewinn bringt und sich dem Menschen angepasst hat.

Seitdem entwickelte sich der Wolf in Menschenobhut zum Hund, der im Haushalt des Menschen nicht mehr weg zu denken war. Der Hund begleitete die Menschen auf ihren nomadischen Streifzügen, beim sesshaft gewordenen Menschen hütete der Hund ihr Hab und Gut. Das wichtigste Gut war die Nahrung und so entwickelte sich bereits sehr früh der Schäferhund, der das Vieh bewachte. Der Schäferhund entwickelte sich zur Garantie für das Wohlergehen der menschlichen Gemeinschaft.

Da die Menschen schon sehr früh begriffen, dass der Schäferhund dem Menschen an Wachsamkeit, Loyalität, Mut, Schnelligkeit und Ausdauer überlegen war, wurde der Schäferhund in manchen germanischen Stämmen so geschätzt, dass die Tötung eines tüchtigen Schäferhundes sehr hart bestraft wurde.

Der Schäferhund wurde aber nicht allerorts so geschätzt und es gibt für den Menschen auch nicht so rühmliche Kapitel in der Zusammenarbeit mit dem Hund. Da der Hund ein Rudeltier ist und stets die soziale Gemeinschaft sucht, wird ihm dieses bei unsachgemäßer Haltung, Anleitung und Führung zum Verhängnis.

Die ersten Schritte zur systematischen Zucht und Nutzung der Fähigkeiten des Schäferhundes.

Im 19-ten Jahrhundert haben bereits einige Hundefreunde erkannt, welche Klasse in vielen deutschen Schlägen steckte, man konnte sich aber über Regeln und Verfahren der Rasse-Zucht mit den Schäfern nicht einigen und so musste der Traum von einem Deutschen Schäferhund noch auf sich warten lassen.

Hervorzuheben ist die Leistung des Rittmeisters Max von Stephaniz, der den Grundstock für diese einmalige Hunderasse gelegt hat.
In jungen Jahren erkannte Max von Stephaniz das Besondere an Hütehunden - deren Gehorsam, die Intelligenz und deren Leistungsfähigeit. Dieses beeindruckte ihn so sehr, dass er sich vornahm, solche Hunde zu besitzen. Später enwickelte sich der Wunsch zu weit mehr, außergewöhliche Fähigkeiten der Schäferhunde zu vererben, eben diese Hunderasse zu veredeln. Dieses ist der Traum jedes Züchters.